Ziele & Nutzen
Durch die Weiterbildung werden Fachpersonen und Eltern befähigt, Kindern Folgendes zu vermitteln:
- Zu verstehen, dass ihr Körper ihnen gehört und sie selbst Grenzen setzen können
- Gefühle auszudrücken und über angenehme vs. unangenehme Berührungen zu sprechen
- Gute und schlechte Geheimnisse auseinanderzuhalten
- Präventives Verhalten und ein sicheres Gefühl für die eigene Selbstbestimmung zu entwickeln
- Das Recht auf ein "Nein" und das Recht, sich Hilfe zu holen
Fachpersonen und Eltern erwerben folgende Kompetenzen:
- Täterstrategien zu erkennen und typische Fehler während Verdachtsmomenten zu vermeiden
- Kinder altersgerecht zu begleiten und über das Thema sexuelle Gewalt zu sprechen
- Achtsam und unterstützend zu handeln, wenn ein Kind beunruhigende Dinge berichtet oder anvertraut
- Regeln und Massnahmen festzulegen, die Kindern Raum für Erfahrungen lassen (z. B. Doktorspiele), ohne ihre Sicherheit zu gefährden
- Pädagogische Materialien kennenzulernen, die Prävention unterstützen
- Bereits bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitender Schwellen einzubauen, um Schutz und Prävention von Anfang an zu verankern
- Als Eltern zu erkennen, welche Einrichtungen – Kitas, Tagesschulen oder Tagesmütter – auf Prävention sexueller Gewalt sensibilisiert sind, um die passende Betreuung auszuwählen
- Klare Strukturen im Alltag zu schaffen, um Schutz und Prävention nachhaltig zu verankern
- Handlungssicherheit zu gewinnen, um nicht aus Angst oder Unwissen zu blockieren, sondern achtsam und schützend zu reagieren
- Gesunde Grenzen zu setzen und vorzuleben
Mein Ziel: Erwachsene, die Kinder wirksam schützen – weil sie Täterstrategien kennen, Risiken erkennen und im entscheidenden Moment handeln können
